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Dauerausstellung Via Claudia Augusta

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Datum:08.07.17
Beginn:19:00 Uhr

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Eine römische Haupstraße durch den Vinschgau

Vor beinahe 2.000 Jahren erbauten die Römer die einzige Kaiserliche Staatsstraße über die Alpen: die Via Claudia Augusta. Sie reichte von Altinum nahe Venedig bzw. Ostiglia am Po über den Reschen- und Fernpass bis nach Donauwörth in Bayern.

Im Zuge des EU Programms INTERREG II beteiligte sich der Vinschgau an der Wiederbelebung dieser historischen Nord-Süd-Verbindung mit archäologischen Forschungen und der Einrichtung dieser Dauerausstellung mit dem Kuratorium Schloss Kastelbell.

Die Via Claudia Augusta, die um 15. v. Chr. von Drusus zur Zeit der Feldzüge gegen die Räter angelegt und dann von seinem Sohn Claudius befestigt und erneuert wurde, wird weder in Wegbeschreibungen noch in antiken Quellen erwähnt.

Den einzigen Beweis ihrer Existenz geben zwei Ehrensäulen, von denen eine auf dem Platz von Rablat bei Meran im Jahr 1552 gefunden wurde. Hier steht:

Ti(berius) Claudius Caesar Augustus German[icus] pont(ifex) max(imus) trib(unicia) pot(estate) VI co(n)s(ul) desig(natus) IIII imp(erator) XI p(ater) p(atriae) [vi]am Claudiam Augustam quam Drusus pater Alpibus bello patefactis derexserat munit a flumine Pado at [f]lumen Danuvium per [m(ilia)] p(assuum) CC[...]

Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Pontifex Maximus, ausgezeichnet von der Tribunicia potestas zum sechsten Mal, designierter Konsul zum vierten Mal, Kaiser zum elften Mal, Pater patriae, befestigte die Via Claudia Augusta, die der Vater Drusus, die Alpen mit dem Krieg erschlossen, gegründet hat, vom Fluss Po bis zur Donau über Meilen ...