„Im Wesen der Musik liegt es Freude zu bereiten“. Dieses Zitat trifft, wie es scheint, bei esBRASSivo mitten ins Schwarze. esBRASSivo kennt keine kreativen Grenzen. Die qualifizierten Musiker blasen auf höchstem Niveau, erzählen spontan Witze und Anekdoten, sie verbinden Literatur mit Brass, sie stellen den Andachts-Jodler neben Bachs Brandenburgische Konzerte und arrangieren Filmmusik-Klassiker für ihre Ausnahme-Formation. Tiefe Blechbläserklänge bringen wohlige Wärme, brillanter Trompetenschall sorgt für strahlenden Glanz! esBRASSivo ist Emotion, Unterhaltung, Gefühl, Humor gepaart mit Können und Professionalität.
Der weit über seine Heimatgemeinde hinaus bekannte Gospelchor „Some(th)ing“ aus Schlanders begleitet uns unter der Leitung von Manuel Regensburger mit Gospels, Spirituals, Musicalmelodien u.a. durch den Sommerabend.
Die sechs Damen von La Valse - allesamt mit abgeschlossenem Musikstudium und mannigfaltiger kammermusikalischer Erfahrung – musizieren seit dreizehn Jahren miteinander und haben sich den leichtfüßigen, anmutigen Melodien von Johann Strauß und anderen bekannten Komponisten der k.u.k.- Zeit im alten Wien verschrieben. Weltberühmte Melodien im Walzertakt und viele andere Stücke versetzen die Zuhörenden in eine angenehme und beschwingte Atmosphäre.
Die wenigsten von ihnen kennt man, vielleicht Fanny Hensel, Anna Amalie oder Maria Theresia von Paradies. Aber was ist mit Cecile Chaminade oder Lili Boulanger? Die Existenzen hinter diesen Namen führen ein schattenhaftes Dasein, vergessen und unbemerkt. Das Ensemble Kassiopea spürte ihnen nach und entdeckte unbekannte Werke und außergewöhnliche Lebensgeschichten. Die Geschichten berühren und sensibilisieren die Wahrnehmung für die Werke der Komponistinnen auf eine sinnliche Weise: aufmerksam, neugierig und gespannt hört man ihnen zu. Aus den unbekannten Namen sind vorstellbare Gestalten, aus der einst abfällig benannten „Weibermusik“ unterscheidbare Persönlichkeiten mit charakteristischen Werken geworden, erinnerbar und bemerkenswert.
Joseph Zoderer wurde 1935 in Meran geboren. Er ist in Graz aufgewachsen, in der Schweiz zur Schule gegangen, hat in Wien studiert, in Berlin, Rom, in den USA gelebt. Seit seinen frühen Romanen aus den 70er und 80er Jahren, „Das Glück beim Händewaschen“ und „Die Walsche“, bestimmt die Südtirol-Problematik das Leben seiner Figuren. „Fremdheitsspezialist“ aus einem „Sprachgrenzgebiet“ nennt man ihn deshalb. Er ist einer der wenigen Autoren Südtirols, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben. Zoderer liest aus seinem neuesten Roman „Die Farben der Grausamkeit“, der im Frühjahr 2011 erschienen ist.
Erich Stecher: geboren 1960 in Mals/Vinschgau
Besuch der Kunstschule in Gröden, Besuch der „Accademia Delle Belle Arti“ in Florenz Diplomarbeit bei Professor
Goffredo Trovarelli über die Situation der Kunst in Wien um die Jahrhundertwende ausgehend vom jungen
Kokoschka
Verschiedene Studienaufenthalte in Spanien, Paris und Mexico.
Auseinandersetzung mit Druckgraphik und Landschaftsmalerei.
Seit 1989 Ausstellungen im In- und Ausland.
Lehrtätigkeit an den Mittelschulen Schlanders, Laas und Lana im Fach Kunsterziehung
Seit 1999 Leiter des Aquarellkurses der Freizeitmaler Naturns.
Verheiratet, zwei Kinder.
Gemeinsam feiern wir eine Vorabendmesse in der Schlosskapelle und gedenken der Grafenfamilie Hendl von Schloss Kastelbell und unserer verstorbenen Mitglieder.










