Sonntag, 22.04.12 - Sonntag, 10.06.12 - Kunstausstellung
Ausstellung Markus Vallazza - Ausgewählte Werke
Das Kuratorium Schloss Kastelbell widmet seine heurige Frühjahrsausstellung dem namhaften Südtiroler Künstler Markus Vallazza. Die von Alessandro Casciaro (Goethe-Galerie Bozen) und Renate Maruschko (Graz) kuratierte Ausstellung zeigt ausgewählte Werke der letzten vierzig Jahre. Sie dokumentiert in verschiedenen künstlerischen Techniken Beispielhaftes aus dem Themenkreis des Künstlers: Stillleben und Porträts, Graphische Tagebuchblätter, Zeichnungen zu Wolfgang Amadeus Mozart, die bildnerische Umsetzung der Dolomitensagen und der Werke großer Dichter und Denker. Geboren 1936 in St. Ulrich in Gröden, arbeitete Markus Vallazza als Holzschnitzer, bevor er 1956/57 am „Istituto d’Arte Porta Romana“ bei Prof.Renzo Grazzini in Florenz studierte. Nach seinem ersten Paris-Aufenthalt 1960/61 unterrichtete er bis 1971 als Kunsterzieher an der Kunstschule St. Ulrich. Er ist seither als freischaffender Künstler tätig, mit längeren, zum Teil mehrjährigen Aufenthalten in Salzburg, Berlin, Augsburg, Wien und Bozen. 1972 entstand der erste Radierzyklus zu Oswald von Wolkenstein, dem zahlreiche weitere Mappenwerke folgten, u. a. zu Rimbaud, Ovid, E.A. Poe, Horaz, Friederike Mayröcker und den Dolomitensagen. 1988 war er Mitbegründer des internationalen Norbert C.Kaser-Preises für Literatur. 1990 erschien der Gedichtband „Schattenhinab“ mit einem Widmungsgedicht von H.C. Artmann. 1991 Gastprofessur an der „Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg“. Von 1993 bis 2000 arbeitete er an zahlreichen Zeichnungen, Gouachen und Einzelradierungen sowie an drei Mappenwerken zu Dantes „Divina Commedia“, dem Hauptwerk des Künstlers. In nächsten Werkphasen entstanden Zyklen zu Friedrich Nietzsche, „Don Quijote“ und Charles Darwin.
Markus Vallazza erhielt für sein künstlerisches Werk zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. 2010 den Walther von der Vogelweide-Preis, 1998 das Ehrenzeichen des Landes Tirol. Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes (u. a. Albertina, Sammlung Essl, Peter Infeld Privatstiftung, alle Wien; Museum der Moderne, Rupertinum, Salzburg; Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck; Museion, Bozen). Seit 1961 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.
Eröffnung:
21. April 2012 um 17.00 Uhr mit Landesrätin für Kultur Dr. Sabina Kasslatter Mur
Einführende Worte zur Ausstellung spricht Günther Oberhollenzer, Essl Museum, Wien. Es erscheint ein Ausstellungskatalog.
Dienstag – Samstag: von 14.00 – 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: von 11.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 15.06.12 - Samstag, 16.06.12
Vinschgauer Gebietsweinkost
Mittwoch, 25.07.12 20:30 Uhr - Konzert
Aleksandra Grychtolik & Alexander Grychtolik Konzert mit zwei Cembali
Aleksandra Magdalena Grychtolik gehörte nach dem Fall des „Eisern Vorhangs“ zur ersten Cembalistengeneration in Polen, die sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis auseinandersetzte. In der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts treffen die europäischen Nationalströmungen aufeinander, und außerdem spürt man eine besondere Transzendenz. Das hat mich schon immer fasziniert, beschreibt Grychtolik ihren Weg zur Musik dieser Epoche.
Bachs Musik ist für mich wie eine zweite Muttersprache, formuliert Alexander Ferdinand Grychtolik seinen schöpferischen Zugang zu den Werken des großen Barockkomponisten. Der sich der Improvisationskunst der Bachzeit verschriebene Cembalist begründet seinen kreativen Umgang mit Alter Musik: Denn im Zusammentreffen von Interpretation, Improvisation und Komposition bekommen wir ein ganzheitliches Verständnis von dieser großartigen Musik und ihrer Entstehung.
Bachs Musik ist für mich wie eine zweite Muttersprache, formuliert Alexander Ferdinand Grychtolik seinen schöpferischen Zugang zu den Werken des großen Barockkomponisten. Der sich der Improvisationskunst der Bachzeit verschriebene Cembalist begründet seinen kreativen Umgang mit Alter Musik: Denn im Zusammentreffen von Interpretation, Improvisation und Komposition bekommen wir ein ganzheitliches Verständnis von dieser großartigen Musik und ihrer Entstehung.
Mittwoch, 08.08.12 20:30 Uhr - Konzert
Cello-Konzert mit Matteo Bodini & Freunde
Originalwerke für Celloquartett und Arrangements bekannter Stücke
Matteo Bodini Freunde:
Lorenz Haller (Sterzing): geboren 1991. spielt Cello seit er zehn ist. Lernte bei Nathan Chizzali an den Musikschulen Sterzing und Brixen. Nach der Matura am Realgymnasium Sterzing, Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Violoncello bei Prof. Kitzmüller. Lange Zeit Mitglied im Jugendsinfonieorchester Südtirol. Besuch eines Meisterkurses bei Prof. Susanne Riebl.
Johannes Kofler (Naturns): geboren 1990, spielt Cello seit er neun ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Naturns und später bei Roland Mitterer am Pädagogischen Gymnasium mit Fachrichtung Musik in Meran. Nach der Matura an dieser Schule, Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Violoncello bei Prof. Kitzmüller. Zwei Jahre lang Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Südtirol. Besuch eines Meisterkurses bei Prof. Orfeo Mandozzi.
Jakob Mitterer (Mitterplars): geboren 1995, spielt Cello seit er sieben ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Meran und letztes Jahr zog er nach Wien, um seine cellistische Ausbildung bereits an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Aichinger zu vertiefen. Besucht in Wien das Gymnasium. Zwei Jahre lang Mitglied im Jugendsinfonieorchester Südtirol.
Matteo Bodini (Schlanders): geboren 1992, spielt Cello seit er zehn ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Meran, Nach der Matura am Realgymnasium Schlanders, Studium des Cellos an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Riebl. Seit Beginn des Projektes Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Südtirols. Besuch eines Kurses bei Prof. Roel Dieltiens.
Matteo Bodini Freunde:
Lorenz Haller (Sterzing): geboren 1991. spielt Cello seit er zehn ist. Lernte bei Nathan Chizzali an den Musikschulen Sterzing und Brixen. Nach der Matura am Realgymnasium Sterzing, Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Violoncello bei Prof. Kitzmüller. Lange Zeit Mitglied im Jugendsinfonieorchester Südtirol. Besuch eines Meisterkurses bei Prof. Susanne Riebl.
Johannes Kofler (Naturns): geboren 1990, spielt Cello seit er neun ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Naturns und später bei Roland Mitterer am Pädagogischen Gymnasium mit Fachrichtung Musik in Meran. Nach der Matura an dieser Schule, Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Violoncello bei Prof. Kitzmüller. Zwei Jahre lang Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Südtirol. Besuch eines Meisterkurses bei Prof. Orfeo Mandozzi.
Jakob Mitterer (Mitterplars): geboren 1995, spielt Cello seit er sieben ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Meran und letztes Jahr zog er nach Wien, um seine cellistische Ausbildung bereits an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Aichinger zu vertiefen. Besucht in Wien das Gymnasium. Zwei Jahre lang Mitglied im Jugendsinfonieorchester Südtirol.
Matteo Bodini (Schlanders): geboren 1992, spielt Cello seit er zehn ist. Lernte bei Maria Tutzer an der Musikschule Meran, Nach der Matura am Realgymnasium Schlanders, Studium des Cellos an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Riebl. Seit Beginn des Projektes Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Südtirols. Besuch eines Kurses bei Prof. Roel Dieltiens.
Sonntag, 12.08.12 - Gourmet-Event
Sterne Schlösser Almen
Gehobene Küche an historischen Plätzen und naturbelassenen Almen, das sind die Hauptzutaten des Gourmet-Events "Sterne Schlösser Almen"
Informationen und Reservierung: Tourismusverein Kastelbell-Tschars
(Reservierungen ab März: MO-FR von 15-17 Uhr)
Tel. +39 0473 624193 - info@kastelbell-tschars.com
Informationen und Reservierung: Tourismusverein Kastelbell-Tschars
(Reservierungen ab März: MO-FR von 15-17 Uhr)
Tel. +39 0473 624193 - info@kastelbell-tschars.com
Mittwoch, 22.08.12 - Konzert
Bekannte Melodien aus der Filmmusik - Konzert mit den Wiener Instrumentalsolisten
Das Ensemble Wiener Instrumentalsolisten wurde im Jahre 1978 von Professor Helmut Ascherl, Mitglied der Wiener Symphoniker, gegründet und stellt eine Kammermusikvereinigung von Spitzenmusikern der großen Wiener Orchester dar.
Die künstlerische Zielsetzung war stets die Aufführung von Kammermusik mit solistischen Akzenten. Unorthodoxe Besetzungsvarianten wurden stets bevorzugt.
Das Ensemble hat sich in den Jahren seines Bestands ein umfangreiches Repertoire an Musik vom Barock bis zum 21. Jahrhundert inklusive Jazz erarbeitet. Das Ensemble kann auf eine intensive internationale Tätigkeit zurückblicken, es wurden Konzertreisen in viele Teile dieser Welt durchgeführt, außerdem gab es zahlreiche Mitwirkungen bei internationalen Festivals.
Die künstlerische Zielsetzung war stets die Aufführung von Kammermusik mit solistischen Akzenten. Unorthodoxe Besetzungsvarianten wurden stets bevorzugt.
Das Ensemble hat sich in den Jahren seines Bestands ein umfangreiches Repertoire an Musik vom Barock bis zum 21. Jahrhundert inklusive Jazz erarbeitet. Das Ensemble kann auf eine intensive internationale Tätigkeit zurückblicken, es wurden Konzertreisen in viele Teile dieser Welt durchgeführt, außerdem gab es zahlreiche Mitwirkungen bei internationalen Festivals.
Mittwoch, 05.09.12 - Literatur
Literarischer Abend mit Sepp Mall
Sepp Mall, geboren in Graun im Vinschgau, lebt seit 1993 in Meran. Er schreibt Gedichte, Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Er erhielt diverse Preise und Stipendien, u. a. den Meraner Lyrikpreis (1996) und ein Projektstipendium des österreichischen Bundesministeriums für Kunst und Kultur. Verschiedene seiner Texte wurden u. a. ins Italienische, Tschechische und Kroatische übersetzt.
Sepp Mall liest aus seinem neuen Roman „Berliner Zimmer“ und aus seinen Gedichten.
Sepp Mall liest aus seinem neuen Roman „Berliner Zimmer“ und aus seinen Gedichten.
Sonntag, 23.09.12 - Mittwoch, 31.10.12 - Kunstausstellung
Elmar Kopp
Die heurige Herbstausstellung ist dem bekannten Nordtiroler Künstler Professor Elmar Kopp gewidmet. Er besuchte von 1951-1954 die Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Professor Herbert Boeckl, und war auch Schüler des Bildhauermeisters Fritz Wotruba. Neben vielen auch internationalen Aufträgen gab es von ihm Ausstellungen in Wien und Hermagor, Mantua, Portogruaro, Balingen, Lensing (USA) und Peking (China), sowie viele Präsentationen in Nord- und Südtirol. Professor Elmar Kopp hat einen besonderen Bezug zum Vinschgau und ist unter anderem mit den Künstlern Karl Grasser und Robert Scherer eng befreundet.
Die Ausstellung wird am 22. September eröffnet und läuft vom 23. September bis zum 31. Oktober 2012.
Die Ausstellung wird am 22. September eröffnet und läuft vom 23. September bis zum 31. Oktober 2012.
Mittwoch, 31.10.12 - Kunstausstellung
Finissage Ausstellung Elmar Kopp - Patrozinium
Gemeinsam feiern wir eine Vorabendmesse in der Schlosskapelle und gedenken der Grafenfamilie Hendl von Schloss Kastelbell und unserer verstorbenen Mitglieder.










